Gestern bin ich wie geplant mit dem Bus nach Saint-Louis gefahren, und alles lief wie am Schnürchen.
Aus der nahegelegenen Moschee tönt eh ab 5h morgens lauter Gesang, sodass es den Wecker nicht gebraucht hätte.
https://youtube.com/shorts/_N-ZWFeFLN8?si=N9OeTDW9DltOi0ee
Ein Taxi zu einem vernünftigen Preis bekam ich auch sofort und war überpünktlich an der Station. Die Busse waren gut gekennzeichnet.
Mein fehlerhaftes Ticket musste ich noch mal kurz am Schalter bestätigen lassen, aber dann saß ich schon im Bus.
... der sich schnell bis auf den letzten Platz füllte.
Ich wurde (als einzige) in Saint-Louis rausgelassen und nahm direkt ein Taxi zur Zebrabar, die ich beim Herumstöbern entdeckt hatte.
Ein Schweizer Paar hat hier schon vor vielen Jahren einen Campingplatz erschaffen für Reisende mit und ohne eigene Übernachtungsmöglichkeit, und hier hab ich mein Zelt aufgeschlagen, gleich oberhalb des Strands.
Ein wunderbarer Ort, um von dem trubeligen Dakar wieder runterzukommen.
Ich hab auch schon Leute kennengelernt (bzw. sie einfach angequatscht).
Der hiesige Küchenchef kennt das Wort vegan, und ich bekam ein leckeres Abendessen - nachdem ich tagelang von Bananen, Nüssen und Baguette gelebt hab ;)
An die Enge einen Zelts muss ich mich erst wieder gewöhnen, aber ich hab ganz erstaunlich gut geschlafen mit den Geräuschen des Meeres gleich nebenan.
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Als ich heute mitbekam, dass der Holländer und sein Sohn einen Bootstrip buchen wollten, fragte ich kurzerhand, ob ich mich anschließen darf - zu dritt ist es nämlich günstiger.

Der Campingplatz liegt im Naturreservat.
Es gibt viele Vögel zu sehen - ich lasse die Bilder für sich sprechen.
Ich hab nur meine Handykamera. Mein Mitausflügler Huub hatte seine Profi-Fotoausrüstung dabei und natürlich viel tollere Bilder machen können.
Auf der gegenüberliegenden Halbinsel sind wir kurz an Land gegangen und haben sie überquert bis zum "richtigen" Meer.
Das Rauschen dieser Wellen höre ich nachts im Zelt :)
Huub und sein Vater Jan sind im umgebauten Mercedes unterwegs und haben damit auch schon viel gesehen.
Erstaunlich viele Camper aller Art sind hier, die meisten mit irgendwelchen Reisemobilen, mehrere Motorräder, und gestern munkelte man von einem Fahrradfahrer.
Kein einziger T4 übrigens.
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| Klos und Duschen |
Und hier tatsächlich der mit dem Fahrrad:
Nachmittags unternahm ich noch einen Strandspaziergang.
Ursprünglich hatte ich gedacht, zwei Nächte hier sind genug, aber momentan ist mir gar nicht danach, morgen schon wieder meine Sachen zu packen.
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| Martin überrascht uns mit ein paar Klassikern |
Der Abend klingt in gemütlicher deutsch-österreichisch-holländischer Runde aus ...












































Das sieht nach wunderbar warmen Strandurlaub aus. Hier schneit es bei Minustemperaturen.
AntwortenLöschenEllen