Samstag, 7. Februar 2026

Tag 1: Ile de Gorée

 



Eigentlich wollte ich heute Nachmittag am Hafen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und mir ein Ticket kaufen nach Casamance für die Nachtfähre morgen Abend. Aber ich musste mir dort sagen lassen, es gibt keine Sonntagsfähre mehr! Ich hab noch keinen Plan B, entweder nehm ich ein späteres Boot (Dienstag wieder), oder ich lass das bleiben und setz mich in einen Bus nach Norden oder so ... überleg ich mir noch.

Aber zumindest konnte ich, als der Ticketschalter endlich aufmachte um 15:30h, auf die Fähre nach Gorée.



Die Insel ist ein Symbol geworden für die frühere Verschleppung von Sklaven und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Kamera waagerecht halten ist schon schwierig 


Die Kanonen von Navarone?

Ich hab mich richtig wohlgefühlt. Am späten Nachmittag war es nicht zu überlaufen, sondern sehr entspannt-beschaulich, mit lauschigen hübschen Gässchen, rundherum Meerblick und Wellenrauschen. Mich faszinierten besonders die Kontraste zwischen den touristisch hergerichteten Oasen (mit viiielen Straßenhändlern, die gefühlt alle das Gleiche verkauften) und dem Charme des Verfalls gleich hinter der nächsten Ecke.






Huch, ein Selfie vom Selfieverweigerer






Für mich ist sie jetzt die Katzeninsel. (Ich sah Futterstellen und viele Kastrationsmarkierungen, daher hoffe ich, um die Katzis wird sich gekümmert ...)











Ich sah auch Tauben, Greifvögel, Vogelfutterstellen ...

Suchbild mit 2 Vögeln


Hühner, Ziegen ...



Viel später als gedacht, erst 19h, fuhr die Fähre wieder zurück ...


... sodass ich dann im Dunkeln noch eine gute halbe Stunde heim marschieren musste. 

Der kürzeste Weg ist wieder durch den Straßenmarkt. 




https://youtube.com/shorts/zsr37fFQcQo?si=Dc0bVAmlR7jXK7lb

Was für ein plötzlicher Kontrast zur Ruhe und Gemächlichkeit der Katzeninsel!

Es gibt hier übrigens Bürgersteige, aber die sind so ungleichmäßig, dass alle auf der Straße laufen. Oder dachte irgendwer, Shared Space wäre eine neuartige Erfindung europäischer Verkehrsplaner? ;)



Da geradeaus geht es in "meine" Straße.


Da lieg ich nun frisch kalt geduscht und muss gleich mal eine Nacht Schlaf nachholen ...


Tag 1: Gut angekommen

 Ich bin gut bei meiner Gastgeberin angekommen letzte Nacht (und nutze ihr WLan). Es war etwas holprig, den Anschlussflug hab ich nur knapp bekommen, und als ich dann in Dakar ausstieg, klappte das mit dem Internet nicht. 

Dadurch war es auch eine Herausforderung, meinen Taxifahrer zu finden (während zig andere Fahrer das große Geschäft witterten und mich unbedingt zu ihrem Wagen locken wollten, puh).

Ich hatte mich voll und ganz auf die Aussagen verlassen über diese Monty eSim-Lösung und gleich das ganz große Datenpaket gekauft - aber es komme nicht ins Internet trotz aktiver SIM, und ich hab keine Ahnung, warum :(

Naja, alles andere ist fein, ich hab ein großes Zimmer mit sehr einfachem Bad, wo ca. die Hälfte der Dinge funktioniert ;)


Gut, dass ich Schlafsack, Handtücher und Klopapier mitgebracht hab ...

Heute möchte ich erst mal in der Gegend herumspazieren, zum Geldautomaten, dann zur Ile de Gorée und bei der Gelegenheit auch das Fährticket (nach Casamance) für morgen Abend klarmachen. Ich trau mich aber kaum loszulaufen ohne Google Maps. Habe mir jetzt ein paar Screenshots gemacht, die ich dann hoffentlich in guter alter Falk-Faltplan-Manier nutzen kann.

Blick aus meinem Fenster


Update: 

Ich habe einen kurzen Spaziergang zum Geldautomaten gemacht.

Dies ist meine Straße:


Es ist angenehm warm draußen und gleißend hell, da muss ich mich erst mal wieder dran gewöhnen :)

Und ich habe in den sauren Apfel gebissen und mir eine weitere eSIM gekauft, diesmal bei Orange Travel, und es funktioniert auf Anhieb.

Also, im Senegal kann ich den Anbieter Monty leider nicht empfehlen! Das gilt auch für den Kundenservice, der angeblich 24/7 erreichbar ist, aber anscheinend nicht hier und heute. 

(Tja, wer billig kauft, kauft zweimal ...)


Eindrücke von der Straße:

Hier wird Wäsche gewaschen

Marktszenen




Tag 20+21: Ausklang

 Die letzten Stunden meiner Senegalreise sind angebrochen. Schon gestern warf der Rückflug seine Schatten voraus - ich wurde zum Check-in au...