Gestern sind zwei junge Frauen, Laurine und Lorena, hier im Guest House angekommen, und wir haben uns zusammengetan für eine Tour in die Réserve de Bandia.
Das Reservat ist nur gut 15km entfernt. Ein Taxi dorthin (das dort auf uns wartet und uns dann auch wieder zurückfahren würde) kostet 20000-25000FCFA, das war den beiden zu teuer.
Stattdessen hat Lorena tatsächlich einen Yango-Fahrer gefunden heute morgen halb neun.
(Yango ist das senegalesische Uber und besonders in Dakar das Mittel der Wahl ... außer wenn man eine deutsche Telefonnummer hat. Ich konnte es darum leider nie nutzen.)
Der Yangofahrer hat nur 3000FCFA genommen (war nach der Hinfahrt dann aber auch weg).
Die Réserve de Bandia ist ein 3500 Hektar großes Reservat, wo "re-importierte" afrikanische Tiere leben. Im Senegal gibt es keine echte Wildnis mehr.
Die Fleischfresser (Hyänen, Krokodile ...) sind in großen separaten Gehegen untergebracht; für die Löwen müsste man noch mal extra eine Viertelstunde entfernt eine eigenständige Tour buchen, das haben wir nicht gemacht.
Am Eingang bezahlt man Eintritt pro Person, und dann versucht man sich mit anderen Gästen ein 8er-Safarifahrzeug zu teilen. Pro Fahrzeug ist ein Guide verpflichtend (auch dessen Kosten teilt man sich mit der Gruppe). Wir haben eine dreiköpfige Familie gefunden. Ich habe dadurch für den eigentlichen Besuch knapp 20000 FCFA bezahlt.
Zu Beginn sahen wir - eingezäunt - Hyänen ...
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| such die Hyäne |
... und große Schildkröten.
https://youtu.be/ADUvifvSCfg?si=zzzxbfgCZNLnfxCr
Im Reservat selbst liefen uns gleich Warzenschweine über den Weg ...
... und immer wieder Affen.
Außerdem leben hier um die hundert Giraffen.
https://youtu.be/fDr0M6dd13c?si=WGzoTN6l8Zzncws2
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| das links sind Gazellen |
(Die Giraffen-Tarnung war so perfekt, dass der Guide oft erst draufzeigen musste.)
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| such die Giraffe |
Hinten am Tümpel sahen wir eine kleine Herde Zebras.
https://youtu.be/PyVl4ksJVk8?si=Bd_gfHs_FWB1cmjT
Versteckt und verhuscht auch Gazellen.
Ganz offen und völlig unbeeindruckt: Nashörner.
Und ebenfalls sehr entspannt chillten die Antilopen, alle offenbar an die Besucherautos längst gewöhnt.
In der Ferne gab es vereinzelte Strauße. (Die waren soviel größer als ich erwartet hatte!)
Und viele weitere Tiere, die ich nicht alle benennen kann.
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| irgendwelche Büffel? |
(Und gerade die kleineren hab ich auch nicht alle vernünftig fotografieren können. Eine Art Streifenhörnchen oder Manguste. Hühnerartige Laufvögel. Überhaupt viele Vögel.)
Nur die "Senegalracke" hab ich vor die Linse bekommen und gleich nachgeschlagen:
Alles ist voller Baobabs, und mittendrin steht sogar ein heiliger ...
Die Fahrt durchs Reservat dauerte etwa zwei Stunden; anschließend sind wir noch auf dem Besuchergelände herumgelaufen mit Blick auf die Krokodile ...















































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